Es war einst ein Zwerg, nicht wie jeder Mann,
der fuhr auf dem Rad durch das Blütenland.
Sein Hut war rot, sein Bart ganz weich,
sein Blick so klug und freundlich zugleich.
Er lebte in einem kleinen Haus,
mit Gartenzwergen ringsherum, ein Augenschmaus.
Doch jeden Tag – ob Sturm, ob Licht –
begab er sich auf Abenteuerpflicht.
Die Straße war sein Zauberpfad,
sie führte ihn zu manchem Schatz.
Ein Lächeln, das ein Kind ihm schenkt,
war mehr als Gold, wenn’s ehrlich blinkt.
Er kannte alle Blumen beim Namen,
sprach mit den Bienen, ganz ohne Rahmen.
Und wenn du mal traurig am Fenster standst,
kam sein Rad vorbei — und du träumtest ins Land.
So radelt er noch heut durch die Gassen,
und lässt die Sorgen einfach verblassen.
Denn wo der Zwerg sein Liedchen summt,
wird jeder Winkel wundervoll und bunt.

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